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Dieſer, leicht bewegt, wie es im entſcheidenden Augenblicke alle Menſchen ſind, welche raſche Ent⸗ ſchlüſſe faſſen, und mehr ihrem Temperamente, als ihrer Vernunft folgen, dieſer, ſagen wir, befahl ſeinem Diener, den Fremden in den Salon zu führen und trat kurz darauf ſelbſt dort ein.
Damit man jedoch verſtehe, was folgt, wollen wir ſagen, woher Salvator kam, als er ſich bei Camille melden ließ.
Er kam von ſeiner Couſine Fräulein Sufanne von Valgeneuſe.
Auf ſein erſtes Verlangen, bei dem jungen Mäd⸗ chen vorſprechen zu dürfen, hatte man ihm geant⸗ wortet, Fräulein von Valgeneuſe empfange nicht.
Er hatte darauf beſtanden, und war abermals qigetieen worden.
Aber er war geduldig, unſer Freund Salvator, und was er wollte, das wollte er feſt.
Er hatte deßhalb eine zweite Karte genommen und unter ſeinen Namen Conrad von Valgeneuſe mit Blei geſchrieben:
„Kommt ſich wegen der Erbſchaft zu verſtändigen.“
Nie hatte ein Zauberwort, nie ein Wunder⸗ talisman die Thore eines Feenſchloſſes raſcher ge⸗ öffnet. Man ließ ihn in den Salon eintreten, wo Fräulein von Volgeneuſe nach einigen Augenblicken ebenfalls erſchien.
Die Verzweiflung, in die ſie der Verluſt ihres Vermögens geſtürzt, hatte ſie außerordentlich ver⸗ ändert: ihre Stirne war blaß, ihre Wange hager, ihr Auge glanzlos. Sie glich jenen ſchönen, aber fieberverzehrten Mädchen in den pontiniſchen Süm⸗
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