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noch zurückhält, Camille, dann laß' uns nicht län⸗
ger unſere Abreiſe verſchieben. Ich habe von Paris
geſehen, was ich ſehen wollte.“
„Nun denn, meine Liebe,“ ſagte Camille,„wir wollen abreiſen.“
„Wann das?“
„Wann Du willſt.“
„Gut, alſo morgen.“
„Oh!“ machte der Amerikaner beſtürzt.„Mor⸗ gen2“
„Gewiß, da Dich nichts in Paris zurückhält, als die Furcht, mich aus meinem Traume aufzuwecken.“
„Nichts, nichts,“ ſagte Camille,„das iſt bald geſagt; und hätte man auch nur ſeine Koffer zu packen, ſo würde das ſchon mehr als einen Tag ausmachen. Morgen,“ wiederholte Camille,„und ihie Beſuche! unſere Einkäufe! unſere Rechnun⸗ gen?“
„Meine Foffer ſind gepackt, meine Einkäufe ſind gemacht, meine Rechnungen ſind bezahlt; und ich habe geſtern, um Abſchied zu nehmen, nach allen Häu⸗ ſern, wo wir empfangen wurden, Karten geſchickt.“
„Aber man bedarf doch immer noch einige Tage, um ſeinen Freunden die Hand zum Abſchied zu drücken.“
„Mit Deinem Charakter, Camille, hat man keine Freunde; man hat nur Bekanntſchaften. Dein in⸗ timſter Bekannter war Lorsdan. Lorédan wurde geſtern getödtet, heute begraben. Du haſt keine ein⸗ zige mehr in Paris zu drücken; laß uns deßhalb morgen gehen.“
„Es iſt unmöglich.“


