Teil eines Werkes 
7. Bd. (1858)
Entstehung
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219 Bedenke wohl, was Du mir antworteſt, Ca⸗ nilkv.

Gewiß, und meine Lieferanten, was würden ſie ſagen, wenn ich auf ſolche Weiſe ginge? Es hätte das Ausſehen eines Bankerotts. Ich veiſe ab, aber ich gehe nicht durch.

Wie viel Zeit verlangſt Du, damit Deine Ab⸗ reiſe nicht das Ausſehen einer Flucht habe? Ant⸗ worte.

Ich weiß nicht..

Sind drei Tage genügend?

Wahrhaftig, ein ſolches Verlangen iſt unver⸗ nünftig, meine Liebe.

Vier Tage, fünf Tage, ſechs Tage, wieder⸗ holte die junge Frau, deren Zorn den höchſten Grad erreicht hatte, in heftigem Tone.Iſt das genug?

Du beſtehſt darauf? fragte Camille, den das Gereiztſein ſeiner Frau zu beunruhigen begann. Nun denn, acht Tage.

Acht Tage, gut, ſagte Frau von Rozan ent⸗ ſchloſſen.Aber ſo wahr, fügte ſie hinzu, indem ſie auf die Schieblade ſah, in der der Dolch und die Piſtolen eingeſchloſſen waren,ſo wahr mein Entſchluß vor Deinem Eintreten in dieſes Zimmer gefaßt war, wenn wir heute in acht Tagen nicht abgereist ſind, ſo ſtehſt Du, ſie und ich am neunten Tage vor Gott, um ihm Rechenſchaft über unſer Thun abzulegen.

Die junge Frau ſprach dieſe Worte mit ſolcher Energie, daß Camille unwillkürlich ſchauerte.

Es iſt gut, ſagte er und faltete die Stirne,