Teil eines Werkes 
7. Bd. (1858)
Entstehung
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Fautenil legte, des langen Geſpräches über eine ſo unerklärliche Sache müde.

Camille, fragte Frau von Rozan,haben Sie ſeit einigen Wochen keine Veränderung bei mir wahrgenommen?

NRein, wahrhaftig nicht, antwortete Camille, Du biſt immer reizend.

Sie haben meine Bläſſe nicht bemerkt?

Das Clima von Paris iſt ſo verrätheriſch. Aber ich will Dir etwas ſagen: dieſe Bläſſe ſteht Dir entzückend; und wenn ich etwas bemerkte, ſo war es das, daß Du alle Tage ſchöner wurdeſt.

Der Ring um meine Augen, hat er Dir nicht von meinen ſchlafloſen Nächten gezeugt?

Wahrhaftig nein! Ich glaubte, Du legteſt Ko⸗ hol an, wie es jetzt Mode iſt.

Camille, Sie ſind entweder ſehr egoiſtiſch oder ſehr frivol, mein armer Freund, machte die junge Frau kopfſchüttelnd.

Und zwei Thränen rollten über ihre Wangen.

Du weinſt, meine Liebe? fragte Camille be⸗ ſtürzt.

Aber ſieh mich doch an, ſagte ſie und ging mit gekreuzten Armen auf ihn zu;ich ſterbe!

O, machte Camille, betroffen von der Bläſſe und dem düſteren Ausdruck des Geſichts ſeiner Frau. Wahrhaftig, meine arme Dolores, Du ſcheinſt mir leidend.

Und indem er ſie um die Hüfte faßte, ſetzte er ſich und ſuchte ſie auf ſeine Kniee zu ziehen.

Aber die junge Frau machte ſich aus ſeiner Um⸗

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