Teil eines Werkes 
7. Bd. (1858)
Entstehung
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Wenn die Gewohnheiten ſchlecht ſind, muß man ſie ändern.

O! in welch' tragiſchem Tone Du das ſagſt! machte Camille, indem er ſich auszukleiden begann.

Frau von Rozan ſetzte ſich, ohne zu antworten, wieder in ihre Bergdre.

Nun gut, fragte Camille,legſt Du Dich nicht zu Bette?

Nein, ich habe mit Ihnen zu ſprechen, ſagte die Creolin in düſterem Tone.

Zum Teufel! was Du mir zu ſagen haſt, muß ſehr traurig ſein, daß Du es mir in ſolchem Tone ankündigſt.

Sehr traurig.

Was iſt es denn, meine Liebe? fragte Ca⸗ mille, indem er näher trat;biſt Du krank? haſt Du eine ſchlimme Nachricht erhalten? was iſt denn in den letzten Stunden geſchehen?

Es iſt nichts in den letzten Stunden geſchehen, antwortete die Creolin,was nicht alle Tage ge⸗ ſchähe; ich habe keine Nachricht erhalten, ich bin nicht krank, wenigſtens nicht, wie Sie es meinen.

Warum dann dieſe düſtere Miene? fragte Camille lächelnd.Oder, ſetzte er hinzu, indem er ſie küſſen wollte,denkſt Du etwa an unſern armen Freund Lorédan?

Herr Lorsdan war nicht unſer Freund; Herr Lorédan war Ihr Freund; es kann deßhalb das nicht ſein.

Dann weiß ich nicht mehr, was ich ſagen ſoll, verſetzte Camille, indem er ſeinen Frack auf ein