Teil eines Werkes 
7. Bd. (1858)
Entstehung
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habe eine Rechnung mit ihm abzumachen, mit die⸗ ſem Herrn Conrad von Valgeneuſe.“

„Was wirſt Du thun?“ fragte Suſanne, vor Furcht und Hoffnung zitternd.

„Ich werde ihn tödten,“ antwortete der Creole entſchloſſen.

CXII. Wo die Sonne Camille's zu bleichen beginnt.

Ihr erinnert euch vielleicht, liebe Leſer— oder wenn ihr euch nicht erinnert, ſo will ich eure Erin⸗ nerung auffriſchen— der jungen ſchönen Creolin von Havannah, die euch freilich nur ein einziges Mal vorgeſtellt wurde, aber doch unter dem Namen Frau von Rozan vorgeſtellt wurde, und die die Sa⸗ lons der Frau von Marande an jenem Abende zum erſten Male betrat, wo Carmelite die Romanze von der Weide ſang.

Dieſes Auftreten der Creolin hatte, wie wir geſagt und wiederholen, auf alle Eingeladenen die außerordentlichſte Wirkung hervorgebracht.

Unter den Auſpizien von Frau von Marande in die große Welt eingeführt, jener Frau, die zu den anmuthigſten Herrſcherinnen zählte, war die ſchöne Creolin in wenigen Tagen die„Beauté à la mode“ geworden und man riß ſich in allen Salons von Paris um ſie.

Braun wie die Nacht, roſig wie der Orient, mit Augen voll Feuer, Lippen voll Verlangen, zog Frau von Rozan mit einem Blick, einem Lächeln,