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„O Camille,“ rief Suſanne mit einem furchtba⸗ ren Tone,„wir ſind auf ewig geſchieden.“
„Suſanne,“ ſagte der junge Mann, wirklich ge⸗ rührt,„komm' zu Dir, der Schmerz verwirrt Dich; ich bin's, Camille; ich bin bei Dir, ich küſſe Dich, ich liebe Dich!“
„Nein! Du weißt wohl, daß ich wahr ſpreche; auch Du haſt von ihm ſprechen hören.“
„So iſt es alſo wahr, was man geſagt hat?“ fragte Camille.
„Was ſagt man?“
„Die Teſtamentsgeſchichte, von der in der Welt die Rede iſt, wäre wahr?“
„Du ſiehſt wohl! Ja, ſie iſt wahr; ja, wenn dieſer Menſch will, bin ich ärmer, als das Kind, das in die Welt kommt, weil das Kind einen Vater und eine Mutter hat, während ich Niemanden
be.“
„So exiſtirt alſo ein anderer Erbe?“
„Ja, Camille ja; ich hatte ihn vergeſſen; es exiſtirt ein berechtigter Erbe; mein Bruder wollte realiſiren, wollte verkaufen, wollte... Der arme Unglückliche machte Plane, aber er eilte nicht, ſie auszuführen; der Tod hat um ſo mehr geeilt.“
„Und dieſer Erbe heißt?...
„Für uns Conrad von Valgeneuſe— wir hielten ihn für todt— für die Welt Salvator.“
„Salvator! der geheimnißvolle Commiſſionär, der ſeltſame Menſch,“ rief der Amerikaner.„Dann geht alles gut, Suſanne,“ ſagte Camille.„Dieſer Menſch hat auch meinen Lebensweg durchkreuzt, er hat mit roher Hand an meine Ehre gerührt. Ich
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