ole als
a⸗ ach Du ſten eht. an⸗ hen uns
die Wellen tragen, ſo lange der Wind uns treibt; wir ſuchen ein Paradies und wo wir dies Paradies gefunden, da bleiben wir.“
„Aber Suſanne,“ rief der junge Mann,„be⸗ denkſt Du auch, welch' ein Vermögen dazu gehört?“
„Kümmere Dich nicht darum.“
„Meine Freundin, mein Vermögen kommt zum größten Theil von meiner Frau. ſagte Camille.
„Du läſſeſt ihr Alles; wir realiſiren das mei⸗ nige; wir verkaufen dies Hötel und haben dann un⸗ gefähr zwei Millionen: hundert tauſend Livres Rente. Mit hundert tauſend Livres Rente verfügt man über die Zukunft.“
„Aber dieſe beiden Millionen,“ fragte Camille, „biſt Du auch ſicher, ſie wirklich zu beſitzen?“
Suſanne zitterte; ein furchtbarer Gedanke durch⸗ bebte ſie, als ſie dieſe Worte hörte.
Sie ſchauerte vom Kopf bis zu den Füßen; ihre Hände, ihre Wangen, ihre Stirne wurden weiß und kalt wie Marmor.
„Ah!“ ſagte ſie,„haſt auch Du davon ſprechen hören?“
„Wovon?“
„Von nichts, von Niemand,“ ſagte Suſanne, indem ſie mit der Hand über die Stirne fuhr, als wollte ſie ſich aus einem ſchlimmen Traume auf⸗ wecken.
„Suſanne, Suſanne, Deine Hände ſind eiskalt,“ ſagte der junge Mann.
„Ja, das iſt wahr, ich friere, Camille.“
„Geh' nach Deinem Zimmer, mein liebes Kind! Dieſe Aufregungen werden Dir das Herz brechen.“


