„Ich danke für die gute Nachricht, lieber Herr Jackal, und ich ſtehe ganz zu Ihren Dienſten, wenn ich das Glück haben ſollte, Ihnen noch einmal un⸗ ter dem Aſte eines Baumes zu begegnen.“
Herr Jackal ſchauerte.
Das wars, was er gewiſſenhaft jedes Mal that, wenn er an ſein Abenteuer dachte oder ein Anderer darauf anſpielte.
„Sie halten mich alſo für quitt, lieber Herr Salvator?“
„Ganz quitt, Herr Jackal,“ antwortete der junge Mann,„und Sie werden es bei der erſten Gelegen⸗ heit ſehen.“
„Aber ich,“ ſagte der Polizeichef geheimnißvoll, „ich halte mich nur zur Hälfte für quitt und deß⸗ halb, einzig und allein deßhalb bitte ich Sie um die Erlaubniß, in meiner Erzählung fortfahren zu dürfen.“
„Ich höre und mit dem größten Intereſſe.“
„Erlauben Sie, eine Frage an Sie zu richten.“
„Sprechen Sie.“
„Was würden Sie thun, lieber Herr Salvator, wenn Sie die Regierung oder ganz einfach der Kö⸗ nig wären und ſähen, daß trotz Ihrer und Ihrer Beamten Bemühungen die Partei ſiegt, die Sie bekämpfen?“
„Ich würde zu erforſchen ſuchen, lieber Herr Jackal,“ antwortete Salvator einfach,„weßhalb die Partei, die ich bekämpfe, ſiegt, und wenn die Partei, die ich bekämpfe, wirklich die der Majorität wäre, ſo würde ich mich mit der Majorität verbinden. Das iſt nicht ſchwer.“


