Teil eines Werkes 
6. Bd. (1858)
Entstehung
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gegenſeitiges ſein. Ich nehme das Mandat nur unter dieſer Bedingung an; und ich gebe Ihnen das Recht, wenn ich ein andermal wieder vor Ihnen erſcheine, Re⸗ chenſchaft über die Art zu fordern, wie ich Sie repräſen⸗ tirt. Verzeihen Sie mir, mein Herr, daß ich ſo mit Ih⸗ nen ſpreche; Sie finden vielleicht ſogar, daß ich etwas ungezwungen mit Ihnen verfahre; aber die Offenheit zwingt mich, ſo zu handeln.“

„Sie kränken mich durchaus nicht, mein Herr,“ ſagte der Bierbrauer;„weit entfernt. Fahren Sie fort, ich bitte Sie.“

In dieſem Moment trat Baptiſte ein und brachte eine Platte, auf der eine Taſſe Bouillon, ein Stück Brot, eine Flaſche Bordeaux und ein Glas ſtanden, welche er auf den Tiſch ſtellte.

„Setzen Sie ſich doch, lieber Herr Brewer,“ ſagte der Candidat, indem er nach dem Tiſche ging.

„Achten Sie nicht auf mich, ich bitte Sie, mein Herr,“ ſagte der Wähler.

„Sie werden mir erlauben, mein Mahl einzu⸗ nehmen?“ fragte der Graf, indem er ſich ſetzte.

„Ich bitte Sie, thun Sie das, mein Herr.“

„Ich bitte tauſendmal um Vergebung wegen der Art, wie ich Sie empfange, lieber Herr; aber ich bin ein ganz einfacher Mann, das ſehen Sie; ich habe einen tiefen Abſcheu gegen alles, was nach Eitelkeit ſchmeckt. Ich ſpeiſe, wenn ich kann, ganz

einfach und frugal. Man kommt nicht zu ſich; ich

habe einfache Bedürfniſſe; mein Großvater war Ar⸗ beiter und ich bin ſtolz darauf.“

„Der meinige auch,“ ſagte der Bierbrauer ein⸗ fach,„ich war fünfzehn Jahre ſein Hofknecht.“