Teil eines Werkes 
6. Bd. (1858)
Entstehung
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„Das iſt eine weitere Sympathie, lieber Herr Brewer! eine Sympathie, der ich mich rühme, denn es verbindet den Gedanken zweier Menſchen, die frühzeitig das Elend, die Nüchternheit kennen ge⸗ lernt! Mein Mahl iſt zu beſcheiden, um Ihnen anbieten zu können, es zu theilen. Wenn Sie mir jedoch die Freundſchaft erzeigen wollen, etwas zu genießen.

„Ich danke Ihnen tauſend Mal,“ unterbrach ihn der Brauer verlegen.„Aber wie,“ fügte er er⸗ ſtaunt, beinahe beſtürzt, hinzu,„iſt das wirklich Ihr ganzes Mahl?“

„Allerdings, lieber Herr Brewer! haben wir denn Zeit zu ſpeiſen? Können Männer, welchen ihr Vaterland wirklich am Herzen liegt, ſich um materielle Intereſſen kümmern? Und dann, ich wiederhole Ih⸗ nen, ich verabſcheue die Genüſſe der Tafel aus tau⸗ ſend Gründen, unter anderem aus einem, den Sie billigen werden, das bin ich gewiß; es blutet mir das Herz, wenn ich daran denke, daß in einem ein⸗ zigen Diner, das ohne Bedürfniß, ohne Grund, aus reiner Oſtentation, aus reinem Vorurtheil gegeben wird, Summen Geldes vergendet werden, mit denen man zwanzig Familien ſpeiſen könnte.“

„Das iſt ſehr wahr, mein Herr,“ unterbrach ihn der Wähler gerührt.

„Ich wurde in der Schule des Unglücks erzo⸗ 4 mein Herr!“ fuhr der Candidat fort;„ich kam

n Holzſchuhen nach Paris und ich bin ſtolz darauf, Nat darüber zu erröthen. Ich weiß deßhalb, was die Leiden der arbeitenden Klaſſe bedeuten wollen. Ach! wenn alle Menſchen wie ich den Werth des

Dumas, Salvator. IV. 15

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