Teil eines Werkes 
6. Bd. (1858)
Entstehung
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tief gerührt fühlte, und daß die Meinung, die ich bisher von Ihnen hatte, dadurch erſchüttert wor⸗ den iſt.“

„Mein Herr!“ unterbrach ihn der künftige De⸗ putirte.

„Ja, mein Herr,“ fuhr der Wähler unbeküm⸗ mert darum fort,„ich hätte viel gegeben, wenn ich, nachdem ich jene Zeilen geleſen, die Hand deſſen hätte drücken können, der ſie geſchrieben.“

„Mein Herr,“ unterbrach ihn Herr Rappt wie⸗ der,; indem er verſchämt die Augen ſenkte,„Sie rüh⸗ ren mich wirklich; die Sympathie eines Mannes, wie Sie, iſt mir werthvoller als alle öffentlichen Gunſtbezeugungen.“

„Ich hätte mich indeß nicht zu dieſem Schritte entſchloſſen,“ fuhr der Bierbrauer fort, ohne durch das Compliment, das ihm der Graf an den Kopf ſchleuderte, im Mindeſten gerührt zu ſein,„ich hätte mich, wie geſagt, nicht entſchloſſen, Ihnen einen Beſuch zu machen, wenn mein alter Freund Renaud, vormals Apotheker im Faubourg Saint Jacques, nicht zu mir gekommen wäre, als er von Ihnen wegging.“

„Ein großer Bürger, Ihr Freund Renaud!“ ſagte der Graf mit einem gewiſſen Enthuſiasmus.

„Ein guter Bürger!“ wiederholte Herr Brewer; „einer von denen, welche die Revolutionen machen und keinen Nutzen daraus ziehen. Die Loyalität, von der Sie meinem alten Freunde Beweiſe gaben, hat mich entſchieden, zu Ihnen zu gehen und Ih⸗ nen dieſen Beſuch zu machen. Der Zweck, um alles zu ſagen, welchen dieſer Beſuch und dieſe Unterre⸗

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