Teil eines Werkes 
6. Bd. (1858)
Entstehung
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„Deßhalb nennt man ihn alſo den Cromwell des Quartiers.“

„Ja, Herr Graf.“

„Pah!“ machte Herr Rappt mit verächtlichem Ausdruck.„Und was will dieſer Bierbrauer?“

„Ich weiß nicht genau, was er will, aber ich weiß, was er nicht will; er will nicht von hier weg⸗ gehen.“

„Was verlangt er denn?“

„Er verlangt, Sie zu ſehen und beſteht darauf, das Hötel nicht verlaſſen zu wollen, ohne Sie ge⸗ ſehen zu haben, müßte er auch die ganze Nacht auf Sie warten.“

„Und Sie ſagen, daß er hundert Stimmen in ſeiner Taſche hat?“

„Hundert Stimmen mindeſtens, Herr Graf.“

„Dann muß man ihn durchaus empfangen.“

„Ich glaube, Sie werden ſich deſſen nicht ent⸗ ſchlagen können, Herr Graf.“

„Wir werden ihn empfangen,“ ſagte der künf⸗ tige Deputirte mit einer Märtyrermiene.„Zuvor jedoch klingeln Sie Baptiſte, ich habe ſeit dieſem Morgen nichts gegeſſen und ſterbe vor Hunger.“

Der Secretär läutete Baptiſte und der Diener trat ein.

„Bringen Sie mir Bouillon und ein Stück Brot,“ ſagte Graf Rappt.„Wenn Sie nach der Küche gehen, laſſen Sie den Herrn eintreten, der im Vor⸗ zimmer iſt.“

Dann wandte er ſich nach dem Secretär um und agte: „Sie haben genaue Notizen über dieſen Mann?“