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Paris als Sühne für Ihr Vergehen an. Wir ver⸗ ſtehen uns beide. Aber täuſchen Sie mich nicht: fürchten Sie ſich, mich zu täuſchen, oder wehe Ihnen! denn, ſeien Sie überzeugt, ich werde all' meine Kräfte anſtrengen, Sie zu vernichten.“
wollte dieſer Blick ſagen und vielleicht noch mehr.
Graf Rappt verſtand ihn und antwortete bejahend.
Der Biſchof fuhr fort:
„Glauben Sie, daß die Krankheit gefährlich ge⸗ nug ſei, um befürchten zu müſſen, dieſen heiligen Mann zu verlieren.“
Das Wort befürchten wollte ſo viel heißen als hoffen.
„Der Doctor war ſehr unruhig,“ ſagte Herr Rappt mit bewegter Stimme.
„Sehr unruhig!“ ſagte Monſeigneur Coletti in demſelben Tone.
„Ja, ſehr unruhig.“
„Die Medizin hat ſo viele Mittel, daß wir die Hoffnung hegen dürfen, dieſen heiligen Mann geret⸗ tet zu ſehen!“
„Heiliger Mann, das iſt das rechte Wort, Mon⸗ ſeigneur.“
„Einen Mann, den man nicht wird erſetzen können!“
„Den man wenigſtens ſchwer wird erſetzen können.“
„Wer könnte ihn erſetzen?“ fragte der Biſchof mit ſchmerzlichem Tone.
„Der, welcher bereits das ganze Vertrauen Sr. Majeſtät genießt,“ ſagte der Graf,„würde dem Kö⸗


