Teil eines Werkes 
6. Bd. (1858)
Entstehung
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Begriff die Prinzeſſin Rina zum Katholizismus zu bekehren.“

„Sie hat noch nicht convertirt?“

„Nein; aber ihre Geſundheit wird täglich ſchwä⸗ cher; er iſt überdieß der Beichtvater Ihrer Frau.“

„H! Regina hat nichts gegen mich ſagen können.“

„Wer weiß! in der Beichte..“

„Madame!“ machte der Graf entrüſtet,„für die ſchlechteſten Sünder iſt die Beichte heilig.“

„Nun, was weiß ich! aber wenn ich Ihnen einen Rath geben ſoll...“

„Nun?“

„So ſteigen Sie in Ihren Wagen und ma⸗ chen Sie Frieden mit ihm.“

„Aber ich habe noch einige Wähler zu em⸗ pfangen.“

„Verſchieben Sie ſie auf morgen.“

„Ich werde ihre Stimme verlieren.“

„Beſſer drei Stimmen verlieren, als tauſend.“

„Sie haben Recht.— Baptiſte!“ rief Herr Rappt, indem er ſich an die Glocke hing.„Baptiſte!“

Baptiſte erſchien.

„Meinen Wagen,“ ſagte der Graf,„und ſchicken Sie mir Bordier.“

Einen Augenblick ſpäter trat der Secretär in das Cabinet.

„Bordier,“ ſagte der Graf,„ich gehe über die Hintertreppe weg; ſchicken Sie alles fort.“

Und nachdem er lebhaft die Hand der Marquiſe geküßt, ſtürzte Herr Rappt aus ſeinem Cabinet, je⸗ doch nicht ſo lebhaft, daß er nicht Frau von la Tournelle zu ſeinem Secretär hätte ſagen hören: