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„Mein lieber Graf! mein lieber Graf!“ rief die Marquiſe ſich bekreuzend,„ich kenne Sie nicht wie⸗ der; die Leidenſchaft hat Sie ganz wirr gemacht!“
„Das iſt ja um ſich den Kopf gegen die Wand zu rennen. Wieder Einer, den ich erkauft glaubte, und der ſeinen Preis machen will, ehe er ſich ver⸗ kauft! Meine liebe Marquiſe, ſetzen Sie ſich in Ihren Wagen.. Sie ſehen heute Welt bei ſich,
nicht wahr?“
„J.
„Nun, ſo gehen Sie laden Sie ihn ein.“
zu Monſeigneur Coletti,
„Sie denken doch nicht, es iſt ja zu ſpät.⸗ „Sie ſagen, Sie hätten ihn in eigener Perſon
einladen wollen.“
„Ich komme eben von ihm und habe ihm nicht
ein Wort davon geſagt.“
„Wie, Sie wiſſen, wie wenig Zeit ich habe und
vermochten ihn nicht, mit
Ihnen zu kommen?“
„Er hat ſich geweigert, indem er ſagte, daß, wenn Sie glaubten, etwas mit ihm zu thun zu
haben, es an Ihnen ſei nicht an ihm, zu Ihnen „Ich werde ihn morg
zu ihm zu kommen und zu kommen.“ en beſuchen.“
„Es wird zu ſpät ſein.“
„Wie das?“
„Die Journale werden erſchienen ſein und was
man gegen Sie zu ſagen „Was kann er gegen „Wer weiß?“ „Wie! Wer weiß?
hat, wird gedruckt ſein.“ mich zu ſagen haben?“
Erklären Sie ſich.“
„Monſeigneur Coletti iſt, wie Sie wiſſen, im


