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Der Secretär ging und Graf Rappt blieb mit der Marquiſe von la Tournelle allein.
„O, wie abſcheulich die Menſchen ſind,“ murmelte die Marquiſe dumpf vor ſich hin, indem ſie halb ohnmächtig in einen Fauteuil zurückſank.
Herr Rappt hatte gute Luſt, es ebenſo zu ma⸗ chen; aber der Wunſch, jene wichtige Unterredung mit ſeiner Tante zu haben, von welcher er Bordier geſprochen, hielt ihn zurück.
„Liebe Marquiſe,“ ſagte er, indem er auf ſie zuging und leicht mit der Hand ihre Schulter be⸗ rührte,„ich wäre bereit, namentlich in dieſem Augen⸗ blicke, ganz auf Ihre Intereſſen einzugehen; aber Sie wiſſen, daß es nicht der rechte Augenblick iſt, uns in allgemeine Betrachtungen zu verlieren; die Wahlen finden übermorgen ſtatt.“
„Das iſt der Grund,“ verſetzte die Marquiſe, „weßhalb ich es unklug finde, daß Sie ſich zwei Menſchen zu Feinden machen, die bei der clericalen Partei ſolchen Einfluß haben, wie der Abbs Bou⸗
quemont und ſein Bruder.“
„Wie! zwei Feinde?“ rief der Graf;„zwei Feinde aus dieſen beiden Schuften.“
„O! Sie können darauf zählen. Ich habe ge⸗ ſehen, welcher Haß aus ihren Blicken ſprühte, als dieſe beiden würdigen jungen Männer Abſchied nahmen.“
„Dieſe beiden würdigen jungen Männer!.. Wahrhaftig, Sie machen mich fluchen, meine Tante Feinbe!... Ich ſollte mir Feinde aus dieſen beiden Schurken gemacht haben?.. Ein Blick des Haſſes! Sie hätten mir einen Blick 1*


