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„Es iſt nur aufgeſchoben,“ ſagte der künftige Deputirte,„und ich ſchmeichle mir, daß ich das Ver⸗ gnügen haben werde, Sie wieder zu ſehen.“
„Es iſt unſer glühendſter Wunſch,“ machte der Maler.
baldiges Wiederſehen alſo,“ machte der Abbé.
Und ſich vor dem Grafen verbeugend, ging der Abbé zuerſt weg; ſein Bruder, nachdem er ſei⸗ nem ältern Bruder in allem nachgeahmt, folgte ihm.
Graf Rappt ſchloß die Thüre hinter ihnen und blieb einige Zeit, die Hand auf die Klinke ſtützend, ſtehen, um ſich zu verſichern, daß ſie nicht zurück⸗ kehrten.
Dann wandte er ſich an ſeinen Secretär und ſagte mit einer Stimme, die nur ſo viel Kraft übrig behalten zu haben ſchien, um dieſen letzten Befehl zu geben:
„Bordier, Sie kennen doch dieſe beiden Men⸗ ſchen?“
„Ja, Herr Graf,“ machte Bordier.
„Gut denn, Bordier, ich jage Sie fort, wenn dieſe noch einmal den Fuß in mein Cabinet ſetzen.“
„Welche Wuth gegen Männer Gottes, mein lie⸗ ber Rappt!“ ſagte die Marquiſe in frömmelndem Tone.
„Männer Gottes, ſie?“ rief der künftige Depu⸗ tirte vor Zorn roth werdend.„Helfershelfer des Satan, Abgeſandte des Teufels! wollten Sie ſagen.“
„Sie täuſchen ſich, mein Herr, und zwar ganz und gar, das ſchwöre ich Ihnen,“ ſagte die Marquiſe. Dumas, Salvator, VI. 13


