Teil eines Werkes 
6. Bd. (1858)
Entstehung
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der Feind des Königs, der Apotheker des Faubourg Saint Jacques!“

„Ich war davon überzeugt!“ rief der Abbé.

„Ich hätte darauf ſchwören mögen,“ ſagte der Maler.

„Aber wie iſt das gekommen, mein Gott?“

„Ich war zu unſern guten Schweſtern gegan⸗ gen,“ machte die Marquiſe:„als ich an dem Apo⸗ theker vorüber komme, bleibt die arme Croupette, die ich an der Leine führe, ſtehen— ich glaube das arme Thier müſſe einen Augenblick ſtehen bleiben.— Ich bleibe auch ſtehen... Plötzlich ſtößt es einen Angſtſchrei aus, ſieht mich ſchmerzlich an und fällt todt auf das Pflaſter.“

„Furchtbar!“ rief der Abbé, indem er den Blick zur Decke erhob.“

„Schrecklich!“ ſagte der Maler, ſich das Geſicht bedeckend.

Während dieſer Erzählung hatte der Graf ſeine Ungeduld an einem Packet Federn ausgelaſſen, de⸗ ren Poſen er ſammt und ſonders ausgeſchnitten.

Die Frau Marquiſe von la Tournelle bemerkte plötzlich, welch' geringes Intereſſe er an der Er⸗ zählung dieſer rührenden Cataſtrophe nahm und wie ungeduldig ihn die Anweſenheit der beiden Brü⸗ der machte.

Sie ſtand auf.

„Meine Herren,“ ſagte ſie mit kalter Würde, „ich bin Ihnen um ſo dankbarer für die Beweiſe von Theilnahme, welche Sie der unglücklichen Crou⸗ pette geben, als dieſe lebhaft contraſtiren mit der tiefen Gleichgültigkeit meines Herrn Neffen, der nur