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„Ja, Croupette,“ verſetzte die Marquiſe in weh⸗ müthigem Tone.„Sie kennen ſie ganz gewiß; Sie haben mich zwanzig Male mit ihr geſehen.“
„Wo das, Frau Marquiſe?“ verſetzte der Abbé.
„Nun, auf Ihrer Pfarrei, Herr Abbé, bei der Brüderſchaft, in Montrouge. Ich habe ſie, oder vielmehr ich hatte ſie immer bei mir. O! großer Gott, das arme Thier, es hätte ſchön geheult, wenn ich es allein zu Hauſe gelaſſen.“
„Ah! nun weiß ich,“ rief der Abbé, der durch den Ausruf: das arme Thier! auf die Spur ge⸗ bracht war.„Nun weiß ich!“
Und ſich wie ein Verzweifelter auf die Stirne ſchlagend, rief er:
„Es handelt ſich um Ihre reizende kleine Hün⸗ dini ein allerliebſtes, kleines Thier, anmuthig und klug! Ihm wäre ein Unglück begegnet, Frau Mar⸗ quiſe, dieſer lieben, kleinen Croupette.“
„Ein Unglück! allerdings iſt ihm ein Unglück begegnet,“ rief die Marquiſe ſchluchzend;„es iſt todt,
Herr Abbé!“
„Todt!“ riefen die beiden Brüder im Chor.
„Das Opfer eines ſchändlichen Verbrechens, eines abſcheulichen hinterliſtigen Streiches.“
„O Himmel!“ rief Tavier.
„Und wer iſt der Urheber dieſer verwünſchten Miſſethat?“ fragte der Abbé.
„Wer? Sie fragen?“ machte die Marquiſe.
„Ja, wir fragen,“ ſagte Lavier.
„Nun denn,“ ſagte die Marquiſe,„es iſt unſer gemeinſchaftlicher Feind, der Feind der Regierung,


