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dieſen Beſuch nie vergeſſen und wenn ich den Ge⸗ rechten male, bitte ich um die Erlaubniß, mich der Züge Ihres edlen Geſichtes erinnern zu dürfen.“
Während dieſer Unterredung hatte der Oberſt,
in ſeiner Eigenſchaft als großer General, ein Titel, den ihm der Abbé gegeben, wie ein geſchickter Strate⸗ giker gehandelt, und die beiden Brüder bis an die Thüre gedrängt.
Sei es nun, daß er das Manöver verſtanden, oder nichts mehr zu ſagen hatte, der Abbé entſchloß ſich, die Hand auf den Knopf zu legen.
In dieſem Augenblicke öffnete ſich die Thüre, nicht durch den Druck des Abbé, ſondern durch einen Druck von Außen, und die alte Marquiſe von la Tournelle, welche unſere Leſer nicht vergeſſen haben, wie ich hoffe, und die durch mehr als ein verwand⸗ ſchaftliches Band mit dem Grafen Rappt verbunden war, ſtürzte athemlos in das Zimmer.
„Gott ſei Dank!“ murmelte Rappt, indem er ſich endlich aus den Klauen ber beiden Brüder be⸗ freit glaubte.
XCV.
Wo offen geſagt iſt, was an der Aufregung der Frau von la Tournelle ſchuldig war.
„Zu Hilfe! ich ſterbe!“ rief die Marquiſe mit ſchwacher Stimme, indem ſie mit geſchloſſenen Augen in die Arme des Abbé Bouquemont ſank.
„Mein Gott! Frau Marquiſe,“ machte dieſer, „was iſt geſchehen?“
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