Teil eines Werkes 
6. Bd. (1858)
Entstehung
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die für die Geſundheit der Kinder unzuträglich ſind⸗ Wir möchten nun ein anſtändiges Mittel finden, um dieſen unbequemen Gaſt ſo raſch als möglich aus dem Hauſe zu bringen, denn, wie man ſieht, es liegt Gefahr im Verzuge.“

„Ich bin über dieſe Sache genau unterrichtet, Herr Abbs,“ unterbrach ihn der Graf;„ich habe den Apotheker geſprochen.“

„Sie haben ihn geſprochen?“ rief der Abbé. „Ich habe es Dir doch geſagt, Tavier, daß er es war, welcher wegging, als wir eintraten.“

„Ich ſagte, er ſei es nicht, weil ich mir nicht denken konnte, daß er die Kühnheit haben werde, ſich bei dem Herrn Grafen einzufinden.“

„Er hatte die Kühnheit,“ antwortete der künf⸗ tige Deputirte.

„Allerdings, ſagte der Abbé,„wenn Du ihn nur anſahſt, mußteſt Du erkennen, was das für ein Menſch iſt.“

„Ich bin ein ziemlich guter Phyſiognom, meine Herren, und ich glaube es erkannt zu haben.“

„In dieſem Falle werden Sie ſeine großen Na⸗ ſenflügel bemerkt haben?“

„Er hat allerdings eine enorme Naſe.“

„Das iſt das Zeugniß der ſchlimmſten Leiden⸗ ſchaften.“

„So ſagt Lavater.“

„Man erkennt daran den gefährlichen Menſchen.“

„Ich glaube.“

„Wenn man ihn nur ſieht, weiß man ſchon, daß er ſich zu den gefährlichſten politiſchen Anſich⸗ ten bekennt.“