Teil eines Werkes 
6. Bd. (1858)
Entstehung
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„Nun, ich gehe; ich verlaſſe den Herrn Grafen; es ſcheint mir, wir nehmen ſchon zu lange ſeine Zeit in Anſpruch.“

„Und Du gehſt, vergiſſeſt ſogar die Sache, we⸗ gen der wir gekommen ſind; ja, ja, man beſchäftigt mit Kleinigkeiten und vergißt darüber die Haupt⸗

ache.“

„Sage vielmehr, Sulpice, daß Du in Deiner beklagenswerthen Schüchternheit nicht wagteſt, dem Grafen mit einer neuen Bitte beſchwerlich zu allen.“

„Gut denn, ja,“ ſagte der Abbé,„ja, ich geſtehe; das iſt's.“

„Er wird ſich niemals ändern, Herr Graf, und wenn Sie ihm nicht mit einem Korkzieher die Worte aus dem Munde ziehen, wird er nicht ſprechen.“

„Sprechen Sie, laſſen Sie hören,“ ſagte Herr Rappt.„Da wir mal dabei ſind, lieber Abbé, wollen wir's auch ganz abmachen.“

„Sie ſind es, der mich dazu ermuthigt, Herr Graf,“ ſagte der Abbé in ſchmeichelndem Tone, in⸗ dem er übermenſchliche Anſtrengungen zu machen ſchien, um ſeine Schüchternheit zu überwinden.„Nun denn, es hondelt ſich um eine Schule, die wir, ich und einige Brüder, mit tauſend Mühen und Sor⸗ gen in der Vorſtadt Saint Jacques gegründet ha⸗ ben; wir wollen mit den größten Opfer, die wir uns auferlegen, das ſehr theure Haus kaufen und es dann vom Erdgeſchoß bis zum dritten Stock be⸗ ſetzen; aber ein Apotheker wohnt im Erdgeſchoß und einem Theil des Entreſol. Es befindet ſich ein La⸗ boratorium dort, aus welchem Dünſte aufſteigen,