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milie enterbte und all' ſein Beſitzthum, bewegliches wie unbewegliches, der Kirche vermachte.“
„Ach! warum erinnerſt Du mich an dieſe ſchmerz⸗ lichen Dinge?“ ſagte avier, indem er ſein Ta⸗ ſchentuch an die Augen hielt.
„Weil die Kirche keine undankbare Erbin iſt, mein Bruder.“
Und zu Herrn Rappt ſich umwendend, nachdem er ſeinem Bruder dieſe Lection der Dankbarkeit ge⸗ geben, ſagte er:
„Herr Graf, er hat ſechs Bände ungedruckter reli⸗ giöſer Briefe hinterlaſſen, ächte Belehrungen für einen Chriſten, eine zweite Ausaabe der„Nachfolae Chriſti“. Wir werden dieſe ſechs Bände hinter einander er⸗ ſcheinen laſſen; Sie ſollen ein Fragment in der nächſten Nummer der Revue ſehen. Ich glaubte, mein theurer Bruder in Gott, Ihren Wünſchen zu⸗ vorzukommen, indem ich Sie bei dieſem ſchönen und guten Werfe betheiligte, und habe Sie zu dieſem Ende 3 die Subſcriptionsliſte mit vierzig Exemplaren geſetzt.“
haben Sie Recht gethan, Herr Abbs,“ ſagte der künftige Deputirte, indem er ſich vor Wuth die Lippen blutig biß, zum Scheine aber beſtändig lächelte.
„Ich war deſſen gewiß!“ ſagte Sulpice, indem er wieder nach der Thüre ging.
Favier aber blieb wie an den Boden genagelt, ſtehen.
„Nun, was willſt Du denn?“ fragte ihn Sulpice.
„Ich möchte Dich fragen, was Du machſt?“ antwortete Favier.


