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„Sie hören ihn, Herr Graf, Sie hören ihn. Ich frage Sie, iſt das nicht troſtlos?“
„Meine Herren,“ ſagte Graf Rappt, indem er ſich erhob, um den beiden Brüdern anzuzeigen, daß die Audienz geſchloſſen ſei,„in acht Tagen werden Sie die Ausfertigung des offiziellen Auftrags der ſechs Fresten erhalten.“
„Nachdem wir Sie hundert Mal, tauſend Mal, Millionen Mal unſeres vollſten Dankes und des thätigſten Antheils verſichert, den wir morgen an der großen Schlacht nehmen,“ ſagte der Abbé,„wer⸗ den Sie uns erlauben, uns ihre ergebenſten Diener zu nennen und uns zu empfehlen.“
Mit dieſen Worten wollte ſich Abbé Bonque⸗ mont, nachdem er ſich vor dem Grafen tief verbeugt, wirklich zurückziehen, als ſein Bruder Kavier ihn einem gewiſſen Ungeſtüm feſthielt, und zu ihm agte:
„Noch einen Augenblick, mein Bruder, ich habe meinerſeits auch einige Worte an den Herrn Gra⸗ fen zu richten. Erlauben Sie, Herr Graf?“
„Sprechen Sie, mein Herr,“ ſagte der Graf, ohne einen gewiſſen Unwillen verbergen zu können.
Die beiden Brüder waren ſicher zu ſcharfſichtig, um dieſe Bewegung nicht zu bemerken; ſie thaten jedoch, als wenn ſie dieſe Pantomime nicht verſtän⸗ den, und der Maler begann nun in unerſchrockenem Tone:
„Mein Bruder Sulpice,“— dabei deutete er auf den Abbé,—„hat Ihnen ſo eben von meiner Schüchternheit und Beſcheidenheit geſprochen; und erlauben Sie mir nun auch, Herr Graf, Ihnen von
Dumas, Salvator. VI. 12


