Teil eines Werkes 
6. Bd. (1858)
Entstehung
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das Tiſchtuch war wie zum Abendeſſen der Dienſt⸗ leute aufgelegt, nur die Leute ſelbſt waren ver⸗ ſchwunden.

H! machte Herr Gerard,es geht hier etwas Wunderbares vor.

Er nahm das Licht, und kehrte durch den Corridor in den Speiſeſaal zurück.

Der Speiſeſaal war leer.

Er ging durch das ganze Erdgeſchoß.

Das Erdgeſchoß war leer.

Von dem Erdgeſchoß ging er nach dem erſten Stock; der erſte Stock war leer wie das Erdgeſchoß; er ging in den zweiten; der zweite war leer wie der erſte.

Er rief nochmals: ein unheimliches Echo war die ganze Antwort.

Als er an einem Spiegel vorüber kam, fuhr Herr Gerard vor Schrecken zurück. Er fürchtete ſich vor ſich ſelbſt, ſo blaß war er.

Er ſtieg langſam die Stufen hinab, indem er ſich am Geländer hielt; ſeine Beine wankten bei jedem Schritte. Endlich befand er ſich wieder im Veſtibule und trat von da auf den Perron hinaus, indem er ſein Licht in die Höhe hob, um auf den Raſen hinaus zu ſehen.

Aber in dem Augenblicke, als er das Licht in die Höhe hob, kam ein Windſtoß, der das Licht auslöſchte. Herr Gerard befand ſich wieder im Dunkeln.

Ein Schrecken, von dem er ſich keine Rechenſchaft geben konnte, der aber ſo unüberwindlich war, als wenn der ſtärkſte Grund dazu vorhanden wäre, be⸗ mächtigte ſich ſeiner. Er hatte einen Augenblick den