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Herr Gerard ließ ſich einen Seufzer entſchlüpfen, der ſicherlich aus gepreßter Bruſt kam.
„Und,“ fragte er noch,„es wäre nicht möglich, auf morgen früh zu verſchieben, was wir heute Abend zu thun haben?“
„O,“ machte Gibaſſier,„unmöglich.“
„Es iſt alſo eine wichtige Sache?“
„Von der höchſten Wichtigkeit!“
Herr Gerard ſah Gibaſſier in's Weiße der Augen.
„Und Sie behaupten, nichts zu wiſſen?“
„Beim heiligen Gibaſſier, ich ſchwöre es Ihnen.“
„Dann iſt es Zeit, meinen Hut zu nehmen.“
„Holen Sie ihn, Herr Gerard, die Abende ſind etwas kalt und man kann ſich leicht erkälten.“
Herr Gerard nahm ſeinen Hut vom Hacken.
„Ich bin bereit,“ ſagte er.
„So wollen wir gehen,“ machte Gibaſſier.
„An der Straßenthüre wartet ein Fiaker.“
Als er dieſen Fiaker ſah, der wie alle Fiaker das Ausſehen eines Leichenwagens hatte, konnte Herr Gerard einen leichten Schauer nicht unter⸗ drücken.
„Steigen Sie ein,“ ſagte er zu Gibaſſier,„ich folge Ihnen.“
„Ich werde das um keinen Preis thun,“ antwor⸗ tete Gibaſſier.
Und der Galeerenſträfling öffnete den Schlag und ließ Herrn Gerard in den Wagen ſteigen, wo er neben ihm Platz nahm, nachdem er mit dem Kutſcher einige Worte gewechſelt. Der Fiaker ſchlug in raſchem Trab den Weg nach Paris ein— da Gi⸗ baſſier es für gerathen hielt, den ihm von Salva⸗


