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„Von.. 2 wiederholte Herr Gerard, der nicht auf's Ungewiſſe hin gehen wollte. „Von unſrem Chef,“ ſagte Gibaſſier, der bei
allen ſeinen zarten Aufträgen vorſichtig zu Werke
ging.
Das Wort Chef von dieſem untergeordneten Subjecte ausgeſprochen, machte den künftigen De⸗ putirten lachen.
Er ſchwieg einen Augenblick, indem er ſich auf die Lippen biß und fuhr fort:
„Alſo ſchickt er nach mir?“
„Er ſchickt mich, Sie zu holen, ja,“ antwortete Gibaſſier.
„Und Sie wiſſen, weßhalb?“
„Ich weiß durchaus nichts.“
„Sollte er wegen..2
Er hielt inne.
„O, ſprechen Sie dreiſt,“ ſagte Gibaſſier; „Sie wiſſen, ich bin, abgeſehen von der Ehrbarkeit, Ihr anderes Ich.“
„Wäre es etwa wegen Herrn Sarranti's?“
„Sie erinnern mich daran,“ ſagte Gibaſſier; „das könnte wohl ſein.“
Herr Gerard dämpfte nicht nur die Stimme, ſondern ſeine Stimme nahm auch eine leichte Fär⸗ bung von Aufregung an.
„Sollte etwa die Hinrichtung nicht morgen ſtatt⸗ finden?“ fragte er.
„Ich glaube nicht; ich weiß aus ſicherer Quelle, daß Herrn von Paris der Befehl ertheilt worden, ſich morgen um drei bereit zu halten, und daß der Verurtheilte nach der Conciergerie geführt iſt.“
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