Teil eines Werkes 
5. Bd. (1858)
Entstehung
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funden, hätte ich mich tüchtig verwickelt; ich wußte nicht, was mit all' dieſem Gelde anfangen; ich hätte ohne Zweifel eine wohlthätige Stiftung ge⸗ gründet, ein Zufluchtshaus für kranke Seeleute oder verbannte Könige; aber ich habe Dich gefunden und kann wie Oreſt ſagen:

„Mein Glück gewinnt ein neu' Geſicht.“

Aber nun lege Dich zu Bette!“

„Gut denn, ich gehorche Ihnen, und ſogar ſehr gerne: denn ich muß morgen frühzeitig aufſtehen: der Verkauf iſt für Sonntag angekündigt und ich muß den Auctioneur davon unterrichten; ſonſt holt er Samſtag alles ab.“

„Abholen, was?“

„Die Meubel!“

„Die Meubel!“ wiederholte der Capitän.

„O, beruhigen Sie ſich,“ machte Petrus lachend, „Ihr Zimmer iſt reſervirt.“

„Thut nichts! Deine Meubel abholen, mein Junge!“ ſagte der Capitän energiſch die Stirne runzelnd;„ich wollte doch mal ſehen, daß ein Pri⸗ vatmann, und wäre es auch der Schiffsjunge eines Auctioneurs, etwas ohne meine Erlaubniß abholte! Tauſend Stückpforten! ich würde aus ſeiner Haut ein tüchtig Stück Segeltuch machen!“

„Sie brauchen ſich dieſe Mühe nicht zu geben, mein Pathe.“

„Es wäre keine Mühe, ſondern ein Vergnügen. Nun denn, gute Nacht, auf Wiederſehen morgen früh! warte indeſſen, bis ich Dich aufwecke, denn

wir alten See...— nun: ſieh, da falle ich ſchon