Teil eines Werkes 
5. Bd. (1858)
Entstehung
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ſchmack ſeines Pathen zu machen, und ſich Rechen⸗ ſchaft von dem Probleme zu geben: ob nämlich Pierre Berthaud für die alte oder neue Schule ſei.

Das Buch, welches Pierre Berthaud las, waren die Fabeln la Fontaines.

„Ah, ah!“ machte Petrus,„ſchon zu Bette, lieber Pathe?“

„Ja,“ antwortete dieſer,„und tief in den Fe⸗ dern, wie Du ſiehſt, Pathe.“

„Sie finden das Bett gut?“

„Nein.“

„Wie, nein?“

„Wir Seewölfe ſind gewöhnt, auf dem Harten zu ſchlafen: das will ſagen, mein Pathe, ich liege hier vielleicht etwas zu weich; doch, ich werde mich daran gewöhnen: man gewöhnt ſich an alles, ſelbſt an das Gute.“

Petrus machte für ſich die Bemerkung, daß ſein Pathe vielleicht ein wenig zu häufig die Redensart: „wir Seewölfe“ gebrauche.

Da Pierre Berthaud jedoch im Geſpräch, wie man ſehen konnte, mit den übrigen Marineaus⸗ drücken ſehr ſparſam war, ſo ging er darüber weg und es war dies nicht mehr als billig, denn dieſe Gewohnheit wurde durch ſo viele und ſo ſchöne Eigen⸗ ſchaften wieder gut gemacht, daß es von Petrus unrecht geweſen wäre, wenn er ihm den geringſten Vorwurf darüber hätte machen wollen.

Und die leichte Wolke, die ſich über ſeinen Geiſt legen wollte, verſcheuchend, fragte Petrus:

„So fehlt Ihnen alſo nichts?“

„Durchaus nichts! Die Cajüte eines Admiral⸗