Teil eines Werkes 
5. Bd. (1858)
Entstehung
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Pferde voranzureiten, ſie auf dem Ball in einem ſchönen Wagen aufſuchen?“

„Es iſt unglaublich, Pathe, welchen Scharfblick Sie für einen Seemann haben!“

„Wenn man auch Seemann iſt, mein Freund, hat man deßhalb doch ein Herz und bisweilen auch deren zwei.“

——— Malheureux que nous sommes, G'est toujours cet amour, qui tourmente les hommes. ²)

„Wie, Pathe, Sie wiſſen Verſe von Chenier auswendig?“

„Warum nicht? In meiner Jugend kam ich nach Paris; ich wollte Talma ſehen; man ſagte mir:„Sie kommen gerade recht; er ſpielt in einer Tragödie von Chenier, Charles IX.e Ich ſagte: Nun, ſo will ich Charles IX ſehen. Während der Vorſtellung ſtreitet man ſich, bort ſich, ſchlägt die Köpfe zuſammen; die Wache tritt ein, man bringt mich nach der„Violine, wo ich bis zum andern Morgen bleibe. Am andern Morgen ſagt man mir, daß man ſich getäuſcht und ſetzt mich vor die Thüre; in Folge deſſen reiſe ich ab, um erſt dreißig Jahre ſpäter wieder nach Paris zu kommen. Ich frage nach Talma:„Todt; ich frage nach Chenier: Todt“; ich frage nach Charles X: Durch hohen Befehl verboten.— Ha, zum Teufel! ſage ich, ich hätte doch gerne das Ende von Charles IX geſehen, von dem ich nur den erſten Act kenne. Das iſt unmöglich, antwortet man mir, aaber

) Wir Unglücklichen! immer iſt es die Liebe, die den Menſchen quält.

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