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Der Capitän drückte ihn an ſeine Bruſt, daß er beinahe erſtickt wäre. 6
„HO, zum Henker! was das wohl thut!“ rief der Capitän.
Dann ihn loslaſſend, ohne jedoch ſein Hand frei zu geben, ſagte er voll Bewunderung:
„Du biſt Deinem Vater wie aus dem Geſicht geſchnitten. Ach! Dein Vater hatte gerade Dein Alter, als ich ihn kannte... Aber nein, nein, ich bin vergeblich partheiiſch für ihn, Sacrebleu! nein, er war nicht ſo hübſch, wie Du. Deine Mut⸗ ter hat das Ihrige dazu gegeben, mein kleiner Pierre, und das hat nichts geſchadet. Ach! Dein jungendlich Geſicht verjüngt mich um fünfundzwan⸗ zig Jahre, mein Junge. Setze Dich, damit ich Dich mit mehr Bequemlichkeit anſehen kann.“
Und indem er mit dem Revers des Aermels die Augen trocknete, nöthigte er ihn mit der andern Hand auf das Canapee.
„Ach! genire Dich nicht,“ ſagte er, ehe er ſich ſelbſt ſetzte.„Ich hoffe, daß Du mir einige Augen⸗ blicke zu gönnen haſt.“
„Den ganzen übrigen Tag, wenn Sie wollen, mein Herr; hätte ich die wenigen Augenblicke nicht, die Sie von mir verlangen, ſo würde ich ſie mir nehmen.“
„Mein Herr, was ſoll das heißen, mein Herr? Ach, ja ſo, die Civiliſation, die Stadt, die Hauptſtadt. Ja, wenn Du ein Bauer wäreſt, wür⸗ deſt Du mich Deinen Pathen Berthaud kurzweg


