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Aber dieſe Empfindung ſchien ihm unendlich wohl⸗ thuend nach der erſtickenden Atmoſphäre des Sou⸗ terrains.
Er athmete die reine Nachtluft!
Seine Lungen dehnten ſich aus.
Er öffnete den Mund, um Gott zu danken; er wagte es nicht. 8
Wenn ein Gott lebte, wie konnte er, Gérard, frei, und Herr Sarranti im Gefängniß ſein?
Freilich ſchlief Herr Sarranti aller Wahrſchein⸗ lichkeit nach jenen ruhigen Schlaf, der dem Gerechten die Kraft gibt, das Schaffot zu beſteigen, während er dagegen wachte, Gewiſſensbiſſe und Schrecken im Herzen, und ſeine Kniee zitterten, ſeine Hände und ſeine Stirne von Schweiß troff.
Und in welch' furchtbarer Abſicht wachte er? Was war die ſchreckliche That, die ihm zu thun blieb?
Er mußte die Gebeine ſeines Opfers ausgraben und verbergen.
Hatte er dazu den Muth? Hatte er vor Allem die Kraft?
Er wollte es wenigſtens verſuchen.
Mit raſchem und beinahe feſtem Schritte durch⸗ maß er den ganzen offenen und hellen Raum vom Schloſſe bis zum Parke.
Als er ſich jedoch unter dem Schatten der großen Bäume ſah, als das geheimnißvolle und murmelnde Dunkel des Waldes ſich zu ſeiner Rechten und Linken ausbreitete, packte ihn die eiſige Hand des Schreckens von Neuem bei den Haaren.
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