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Speiſekellers auf; der Wind blies durch die zerbro⸗ chenen Fenſterrahmen, das Licht erloſch.
Er blieb in der Dunkelheit, gewiſſermaßen der Gefangene der Finſterniß.
Ein Schrei entſchlüpfte ihm zu gleicher Zeit, wäh⸗ rend die Flamme erloſch; danu ſchauerte er und ſchwieg: er hatte Angſt, der Ton ſeiner Stimme möchte die Todten auferwecken.
Er mußte durch den Speiſekeller gehen oder wie⸗ der zurückgehen.
Zurückgehen: und wenn das Geſpenſt von Orſola ihm folgte!..
Was in dieſer, mehr als das Blatt des Pappel⸗ baums zitternden, Seele während der fünf Secunden vorging, welche er brauchte, um durch das düſtere Gewölbe zu gehen, wäre unmöglich zu beſchreiben.
Endlich erreichte er die Holzkammer.
Dort glaubte er ſich beinahe gerettet.
Aber die Thüre, die in den Park führte, war geſchloſſen, der Schlüſſel ſteckte nicht; der Riegel war verroſtet, lief nicht mehr in der Schließkappe und widerſtand dem erſten Rütteln.
Die Kräfte waren nahe daran, dem Unglücklichen den Dienſt zu verſagen.
Es ſchien ihm unmöglich, wieder durch den Speiſekeller zu gehen, ohne vor Schreck zu ſterben.
Er nahm alle ſeine Kräfte zuſammen.
Das Schloß gab nach: die Thüre ging auf.
Der friſche Wind von Außen ſchlug an ſeine
feuchte Stirne und machte den Schweiß auf ſeinem Geſichte zu Eis.
Dumas, Salvator 1V.


