Teil eines Werkes 
4. Bd. (1856)
Entstehung
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Er befand ſich in der Allee, die nach dem dichten Gebüſche führte.

Er begann die große Eiche zu ſehen; er begann die Raſenbank zu unterſcheiden.

Die Angſt mochte ihn zurückziehen, ſo viel ſie wollte: er mußte vorwärts gehen.

Er ward ſo ſchrecklich fortgeſchleppt, als der ge⸗ zwungene Leidende zum Schaffot.

Einen Augenblick fragte er ſich, ob das Schaffot nicht dem vorzuziehen ſei, was er zu thun im Be⸗ griffe ſtand.

Einen Schlag, der ihn getroffen, ohne daß er ihn erwartet, und ihn auf der Stelle und ohne Lei⸗ den getödtet, er hätte ihn geſegnet.

Aber der Todeskampf beim Ausſpruch eines Ur⸗ theils, das Gefängniß, dieſes heiße und kalte Vor⸗ gemach des Grabes, der Henker und ſeine finſtere Macht, das rothbemalte Schaffot, deſſen beide ma⸗ geren Arme man von Weitem ſieht, die Stufen, die man, wenn die Kräfte fehlen, unterſtützt von Dienern der Guillotine, emporſteigen muß, das Brett, das uns emporhebt, das dreieckige Eiſen, das in der dop⸗ pelten Rinne läuft: das iſt der wahrhaft grauſame, der ſcheußliche, der unmögliche Tod!

Das war es, was in den Augen des Meuchel⸗ mörders dem Ausgraben des Leichnams, dem Tod vor Schreck beim Ausgraben, den Vorzug gab vor dem Tode des Caſtaing und Papavoine.

Er trat entſchloſſen in das dichte Gebüſch und machte ſich an die Arbeit.

Zuerſt mußte man das richtige Loch finden.

Er knieete nieder und ſuchte mit der Hand.