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Da Barnabs indeſſen nicht ahnen konnte, daß er hinter dem Fenſter ſtehe und mit ihm zu ſprechen wünſche, ſo ſah ſich Herr Gérard genöthigt, die Thüre zu öffnen und dem Kutſcher ein Zeichen zu geben, er ſolle zu ihm kommen.
Eine Viertelſtunde verfloß, ehe Herr Gérard die⸗ ſen Entſchluß gefaßt.
Er hoffte noch immer, es werde Jemand heraus⸗ kommen, dem er den Auftrag geben könnte, Barnabé zu ſagen, daß ſein Reiſender etwas mit ihm ſprechen müſſe.
Niemand kam.
Herr Gérard ſah ſich deßhalb genöthigt, ein⸗ zutreten.
Wenn wir ſagten„einzutreten“, ſo begingen wir
einen Irrthum; Herr Gérard trat nicht ein, ſondern öffnete die Thüre halb und rief mit zitternder Stimme:
„He, Barnabé!“
Herr Barnabé war ganz bei ſeinen Karten; Herr Gérard mußte deßhalb den Namen dreimal wieder⸗ holen und hob jedesmal den Ton ſeiner Stimme.
Endlich ſah Barnabé auf.
„Ah, ah!“ ſagte er.„Sind Sie es, Bourgois?“
„Ja, ich bin's,“ ſagte Herr Gérard.
„Sie wollen gehen?.. 62
„Noch nicht.“
„Das iſt ein Glück! Die armen Thiere ſind noch nicht ausgeruht.“
„Nein, das iſt's auch nicht.“ „Was denn?“ „Ich habe Dir zwei Worte zu ſagen.“
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