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„Und aus der Leidenſchaft, mit der Du bei die⸗ ſem Kampfe, ſo eingebildet er auch war, zu Werke gingſt, entnahm ich, die Zeit unſeres ruhigen Lebens fei vorüber; Dein wahres Leben ſei da, wo es Ge⸗ fahren zu trotzen und Ruhm zu erwerben gebe; ich habe auch einen großen Entſchluß gefaßt, mein Freund!“
„Welchen?“
„Dich aufzumuntern, ſobald als möglich in See zu gehen.“
„Du! liebe Thereſe des guten Gottes!“
„Ich, Pierre; die Vorſehung hat uns zwei ver⸗ ſchiedene Aufgaben zugewieſen, mein Freund: ich habe ſieben Jahre auf Dich gewartet, und war glück⸗ lich, auf Dich zu warten. Du biſt gekommen und haſt aus mir zwei Jahre lang die glücklichſte Frau der Welt gemacht. Du wirſt wieder abreiſen, Pierre, und ich werde aufs Neue Deine Rückkehr erwarten; doch diesmal werde ich an der Wiege unſeres Kin⸗ des warten, und das Warten wird mir leichter ſein. Ich habe das theure Kind viele Dinge zu lehren, um bei ihm mein Mutterwerk zu vollbringen. Ich werde mit ihm von Dir ſprechen, ich werde ihm Deine Kämpfe erzählen, von denen das Gerücht bis zu uns gelangen wird. Sodann werden wir alle Tage das hohe Geſtade erſteigen, in der Hoffnung, Dein Schiff am Horizont erſcheinen zu ſehen. Und ſo, mein Freund, werden wir Beide vor dem Herrn die Pflicht erfüllen, die uns auferlegt iſt. Als Mann wirſt Du Dein Vaterland vertheidigen, als Weib werde ich unſer Kind erziehen; und der Herr wird uns ſegnen.“


