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die freie Luft des Himmels über Dir, die See unter Deinen Füßen, Du brauchſt die großen Stürme und die großen Schlachten, den Zorn der Menſchen und den Zorn Gottes. Ich hatte nichts geſehen, nichts begriffen, nichts errathen, ich liebte Dich! Verzeih' mir, mein theurer Pierre!“
Und Thereſe erwartete den Morgen mit Todes⸗ angſt.
Als der Tag gekommen war, ſprach ſie mit einer Stimme, die ſie feſt zu machen ſuchte:
„Pierre, Du langweilſt Dich hier!“
„Ich?“ erwiederte Pierre.
„Ja.“
„Glaube das nicht.“
„Pierre, Du haſt nie gelogen; bleibe, ſogar für mich, offenherzig und ehrlich wie ein Seemann.“
Pierre ſtammelte.
„Dein müßiges Leben gereicht Dir zum Verder⸗ ben,“ i Thereſe fort.
„Deine Liebe entzückt mich,“ ſagte Pierre.
„Du mußt aufbrechen, Pierre, wir werden Krieg haben.⸗
„Ja, in der That, Jedermann ſagt das.“
„Und Du, mein Theuerſter, haſt die Feindſelig⸗ keiten begonnen. 4
„Was willſt Du damit ſagen?“ fragte Pierre erſtaunt.
Thereſe erzählte ihm ſeinen Traum von der vorhergehenden Nacht.
„Ahl ja,“ ſagte Pierre,„was das betrifft, das iſt möglich; meine ganze Nacht war nur ein langer Traum und ein erbitterter Kampf.“
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