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„Gleichviel, Capitän, obſchon ich nicht glücklich mit Ihnen bin, erlauben Sie mir doch wohl, nicht wahr, daß ich mich nach Ihnen erkundige?“
„Haben Sie Krieg, Bürger erſter Conſul, und ich werde Ihnen Nachrichten von mir geben, das verſpreche ich Ihnen.“
„Wohlan, von einem ſchlechten Zahler muß man nehmen, was man kann; auf Wiederſehen, wenn wir Krieg haben.“
„Auf Wiederſehen, Bürger erſter Conſul!“
Pierre Herbel ging bis zur Thüre und kam dann wieder zurück.
„Das heißt auf Wiederſehen,“ ſagte er,„nein, ich kann mich nicht hiezu verbindlich machen.“
„Warum nicht?“
„Weil Sie ein Landgeneral ſind, und ich ein Seemann bin; es iſt aber keine Wahrſcheinlichkeit, daß wir, wenn wir, Sie in Italien oder in Deutſch⸗ land, ich im Atlantiſchen Meere oder im Indiſchen Meere ſein werden, oft zuſammentreffen; alſo viel Glück in Ihren Feldzügen, Bürger erſter Conſul.“
„Und Ihnen wünſche ich viel Glück bei Ihren Kreuzfahrten.“
Hienach trennten ſich der Capitän und der erſte Conſul, um ſich erſt fünfzehn Jahre ſpäter in Roche⸗ fort wieder zu ſehen.
Drei Tage nach ſeinem Abgange aus den Tui⸗ lerien trat Pierre Herbel mit offenen Armen in das Häuschen von Thereſe Brea ein, das im Dorfe Plancoöt, am Arquenon, vier bis fünf Meilen von St. Malo lag.


