Teil eines Werkes 
4. Bd. (1856)
Entstehung
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Ich wäre ſehr in Verlegenheit, ſollte ich es Ihnen ſagen, antwortete Herbel.

Sie ſind alſo bedeutend ehrgeizig?

Im Gegentheile, ich finde das, was Sie mir anbieten, zu ſchön für mich.

Sie wollen alſo nicht der Republik dienen?

Doch; ich will ihr aber auf meine Weiſe dienen.

Wie dies?

Als Corſar... Laſſen Sie mich Ihnen die Wahrheit ſagen.

Sprechen Sie.

Sobald ich befehle, bin ich ein trefflicher See⸗ mann; ſobald ich gehorchen muß, bin ich nicht ſo viel werth, als der Letzte von meinen Matroſen.

Man muß indeſſen immer Jemand gehorchen.

Bei meiner Treue, erwiederte der Capitän, bis jetzt, Bürger Conſul, habe ich nur Gott gehorcht, und dabei, wenn er mir durch ſeinen erſten Ordon⸗ nanzoffizier Seine Excellenz den Wind ſagen ließ, ich foll die Segel aufgeien und vor Topp und Takel treiben, iſt es mir mehr als einmal begegnet, derge⸗ ſtalt bin ich vom Dämon der Unbotmäßigkeit beſeſſen, daß ich mit meinen unteren Segeln, meiner Brigan⸗ tine und meinem Klüver die See hielt. Was beſagen will, daß ich, wenn ich Fregattencapitän wäre, nicht nur Gott, ſondern auch meinem Viceadmiral, meinem Admiral, dem Marineminiſter, was weiß ich? gehor⸗ chen müßte, und das ſind zu viel Herren für einen Diener.

Ah! ſagte der erſte Conſul,ich ſehe wohl, Sie haben nicht vergeſſen, daß Sie von der Familie