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glücklicher Weiſe kein Handwerk gelehrt.— Ich ſah einen Mann von ungefähr dreißig Jahren: er war bekleidet mit einer ſchwarzen Sammetjacke und hielt ſeine Mütze in der Hand; er hatte an ſeinem Kleide ein meſſingenes Plättchen. Ich erkannte einen Com⸗ miſſionär. Dieſer Commiſſionär lehnte ſich an einen Pfeiler an und hörte aufmerkſam dem Prediger zu; ich ging zu ihm und lehnte mich an denſelben Pfeiler. Ich war entſchloſſen, ihn nicht aus dem Geſichte zu verlieren, denn ich hatte Fragen an ihn zu machen. — Ich hörte die Predigt bis zu Ende; doch ehe ſie beendigt, war ich ſchon entſchieden, zu leben. Der Prediger ſtieg von der Kanzel herab und ging an mir vorüber.
„Wie heißen Sie, mein Vater?““ fragte ich.
„„Vor den Menſchen oder vor Gott?““
„„Vor Gott.“
„„Bruder Dominique.““
„Und er ging weiter... Die Menge verlief ſich. Ich folgte dem Commiſſionär; an der Ecke der Rue Saint⸗Roch hielt ich ihn an.
„„Verzeihen Sie, mein Freund,““ ſagte ich zu ihm.
Er wandte ſich um.
„„Der Herr bedarf meiner?““
„„Ja, ich bedarf Ihrer,““ antwortete ich lächelnd.
„„Muß ich den Haken nehmen, oder iſt es ein einfacher Gang?““
„„Es iſt eine Auskunft.““
„„Ah! ich verſtehe: der Herr iſt fremd.““
„„Dem Leben, ja.““
„Er ſchaute mich mit Erſtaunen an.


