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erſten, dann mit einer zweiten, dann mit einer drit⸗ ten Mauer thut,— er griff an und ſtürzte nieder alle Motive, die den Menſchen zum Selbſtmorde hin⸗ ziehen: den getäuſchten Ehrgeiz, die verrathene Liebe, das verlorene Vermögen. Er erinnerte an die Glau⸗ bensjahrhunderte, vom 14. bis zum 18.; er ſuchte darin vergebens den Selbſtmord, er fand ihn nicht. Der Selbſtmord fing ſeiner Anſicht nach da an, wo die Kaſten aufgehört hatten. Der getäuſchte, der be⸗ trogene Menſch, der zu Grunde gerichtete Menſch, kurz der durch einen großen Schmerz gebrochene Menſch, dieſer Menſch wurde Mönch; das war ein Mittel, ſich zu erſchießen, ein moraliſcher Selbſtmord, wenn nicht ein phyſiſcher; er begrub ſich in dieſem großen gemeinſchaftlichen Grabe, was man ein Kloſter nannte; er betete und zuweilen ward er getröſtet. Heut zu Tage beſtand von Allem dem nichts mehr, da die Klöſter aufgehoben, geſchloſſen, die Convente ſelten waren, und das Gebet zum Himmel aufgeſtie⸗ gen.— Es blieb die Arbeit: arbeiten, das war be⸗ ten! Es lag eine gonze Offenbarung in dieſen Wor⸗ ten; ich ſchlug die Augen zu demjenigen auf, welcher ſie ausſprach.
„Es war ein ſchöner Mönch von kaum fünfund⸗ zwanzig Jahren; ein Dominikaner, bleich, mager, mit großen ſchwarzen Augen, herrlichen Augen!— Er verband die zwei Mittel, die er bezeichnet hatte: das Gebet und die Arbeit; man fühlte, dieſer Mann bete unabläſſig, arbeite immer.
„Ich ſchaute umher und fragte mich, welche Ar⸗ peit ich verrichten könne. Rouſſeau läßt ſeinen Emile das Schreinerhandwerk lehren; mich hatte man un⸗


