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gen mit eben ſo großer Verachtung, als es mir Freude gewährt, Sie gefangen zu halten.“
„Ich biete hundert tauſend Franken, ſtatt fünfzig,“ ſagte kurz Herr von Valgeneuſe.
„Jean! Jean!“ rief Touſſaint,„hörſt Du? fünf⸗ zig tauſend Franken Jedem!“
„Touſſaint,“ ſprach der Zimmermann,„ich hielt Dich für redlich! Noch ein Wort, und ich gebe Dir Deine Freundſchaft zurück und nehme die meinige wieder.“
„Aber, Jean,“ erwiederte Touſſaint mit ſanftem Tone,„was ich Dir ſage, geſchieht eben ſo ſehr Dir zu Liebe, als mir zu Liebe.“
„Wie, mir zu Liebe?“
„Allerdings Dir zu Liebe... Dir, Fifine, Dei⸗ nem Kinde zu Liebe.“
Bei den Worten„Fifine, Deinem Kinde zu Liebe,“ funkelten die Augen von Jean Taureau.
Doch beinahe in demſelben Augenblicke packte er Touſſaint beim Kragen, ſchüttelte ihn, wie es der Holzhauer mit dem Baume thut, den er fällen will, und rief:
„Ah! wirſt Du ſchweigen, Unglücklicher! wirſt Du ſchweigen!“
„Beſonders Deinem Kinde zu Liebe,“ fuhr Touſ⸗ ſaint fort, der wohl wußte, daß er über dieſen Ge⸗ genſtand ungeſtraft ſprechen durfte,„Deinem Kinde zu Liebe, dem der Arzt das Land verordnet hat.“
Der Zimmermann bebte und ließ Touſſaint⸗Lou⸗ verture los.
„Sie haben eine leidende Frau und ein krankes Kind?“ ſagte Valgeneuſe;„Sie können Beiden die Geſundheit wiedergeben, und Sie zögern?“


