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„Wirſt Du wohl ſchweigen, Touſſaint!“
„Warum ſollte ich denn ſchweigen? Der Herr Graf fragt mich, wie viel ich verdiene; ich antworte ihm.“
„Drei Franken täglich,“ wiederholte der Graf, ohne daß er das Anſehen hatte, als bemerkte er den Streit, der ſich zwiſchen den zwei Freunden erhob, „das ſind neunzig Franken im Monat und tauſend Franken im Jahre.“
„Nun, und dann?“ fragte Jean Taureau;„wir wiſſen das.“
„Und dann.. ich laſſe Sie in einem Abend verdienen, was Sie in fünfundzwanzig Jahren ver⸗ dienen.“
Fünfundzwanzig tauſend Franken?“ rief Touſſaint. „Ah! Spaßmacher! fünfundzwanzig tauſend Franken an einem Abend? das iſt nicht möglich!“
„Sie ſehen,“ fuhr Valgeneuſe fort,„das iſt hin⸗ reichend, um nach Ihrer Bequemlichkeit zu leben, ohne zu arbeiten, da, wenn Sie Ihre fünfundzwan⸗ zigtauſend Franken zu fünf Procent anlegen, dies Ihnen eine Rente von zwölfhundert fünfzig Livres ibt.“
„Ohne zu arbeiten!“ wiederholte Touſſaint; „hörſt Du wohl, Jean, ohne zu arbeiten!“
„Was würde ich denn thun, wenn ich nicht ar⸗ beitete?“ fragte nun Jean Taureau.
„Sie würden thun, was Ihnen beliebt: Sie gin⸗ gen auf die Jagd, auf den Fiſchfang, wenn Sie die Jagd nicht lieben; Sie würden Güter kaufen und ſie anbauen; Sie würden thun, was die Reichen thun, Sie würden thun, was ich ſelbſt thue.“
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