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„Was?“ fragte der Graf.
„Sie wollten uns trinken machen, bis wir die Vernunft verloren hätten, und unſern Rauſch be⸗ nützen, um zu entwiſchen.“
„Sie haben wohl Ihre Stärke benützt, um mich zu Ihrem Gefangenen zu machen,“ erwiederte ziem⸗ lich logiſch Herr von Valgeneuſe.
„Unſere Stärke, ja; doch wir haben nicht die Liſt angewandt: wir haben nicht zuerſt mit einander getrunken, um nachher zu verrathen. Hat man mit einander getrunken, das iſt heilig!“
„Nehmen wir an, ich habe Unrecht gehabt,“ ſagte Herr von Valgeneuſe.
„Seinen Wein ausſchütten,“ brummte Touſſaint hierauf zurückkommend,„den Wein des guten Gottes!“
„Der Herr Graf hat zugeſtanden, er habe Un⸗ recht gehabt,“ bemerkte Jean Taureau,„ſprechen wir nicht mehr davon.“
„Wovon werden wir dann ſprechen?“ ſagte trau⸗ rig der Kohlenbrenner.„Vor Allem ich: trinke ich nicht, ſpreche ich nicht, ſo laufe ich Gefahr, einzu⸗ ſchlafen.“
„Oh! ſchlafe ein; ich für meinen Theil ſtehe da⸗ für, daß ich nicht ſchlafe.“
„Nun wohl,“ ſagte Lorédan,„ich will einen Gegenſtand des Geſpräches für Sie finden.“
„Sie ſind ſehr liebenswürdig, Herr Graf,“ brum⸗ melte Jean Taureau.
„Sie machen auf mich den Eindruck von braven Leuten.. ein wenig lebhaft vielleicht,“ fuhr Loré⸗ dan fort,„doch im Grunde brav.“
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