Teil eines Werkes 
2. Bd. (1856)
Entstehung
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fragte Touſſaint, der durch den Wein zugleich hals⸗ ſtarrig und erfindſam wurde.

Ich weiß nicht, ob das ſchwierig iſt, erwiederte naiv Jean Taureau,da ich es nie verſucht habe, ſolche zu machen; ich glaube indeſſen, daß man, um

irgend eine Muſik zu machen, vor Allem ein In⸗

ſtrument braucht; nicht wahr, Herr Graf?

Ei! allerdings, antwortete Lorédan die Achſeln zuckend.

Wie! ein Inſtrument? verſetzte Touſſaint. Wir haben Alle ein Inſtrument auf dem Daumen. Und ſo ſprechend rundete Touſſaint ſeine dicke ſchwarze Hand in Form eines Waldhorns, deſſen Mundſtück der Daumen bildete, hielt dieſes Mund⸗ ſtück an ſeine Lippen und fing an den König Da⸗ gobert zu blaſen.

Alsdann wandte er ſich an Jean Taureau und fragte:

Iſt das nicht ein hübſches Inſtrument?

Ja, antwortete Jean Taureau, der ſtarrköpfig bei ſeiner Oppoſition blieb,doch für die Jagd, nicht

für den Tanz.

Das iſt wahr, ſprach Touſſaint, da er ſich leicht in Einwendungen ergab, wenn er ſie gerecht fand; ſingt man aber nicht, tanzt man aber nicht, ſo wollen wir trinken.

Nun, meinetwegen! rief eiligſt Herr von Valgeneuſe,ja, trinken wir!

Doch er beeilte ſich zu ſehr, und ſagte es mit einem zu großen Gefühle des Verlangens, das er hegte, nicht ſelbſt zu trinken, ſondern ſeine zwei Ge⸗ fährten trinken zu machen. Jean Taureau ſchaute