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„Wie, ich ſoll Ihnen etwas tanzen?“ entgeg⸗ nete Valgeneuſe.„Sind Sie Narren?“
„Warum Narren?“ fragte Touſſaint.
„Tanzt man nur ſo ohne Grund?“
„Gut!“ ſagte Touſſaint,„man tanzt nicht ohne Grund: man tanzt, um zu tanzen. Als ich auf dem Lande war, tanzte ich jeden Augenblick.“
„Die Bourrée?“
„Ja, die Bourrée... Wollen Sie nicht die Bourrée preisgeben?“
„Nein; wie vermag ich die Bourrée zu tanzen, da ich ſie nicht kann?“
„Ich ſage nicht, Sie ſollen eher einen Tanz tan⸗ zen, als einen andern,“ erwiederte Touſſaint.„Tan⸗ zen Sie die Gavotte, wenn Sie wollen, aber tanzen Sie etwas.— Nicht wahr, Jean, der Herr Graf muß etwas tanzen?“
„Ich würde mit Vergnügen den Herrn Grafen tanzen ſehen„..“
„Hören Sie, edler Herr?“
„Abern
„Laſſen Sie doch Ihren Freund vollenden; Sie ſehen, daß ein aber dabei iſt,“ ſagte Lorédan.
„Aber,“ fuhr in der That Jean Taureau fort, „um zu tanzen, braucht man Muſik.“
„Natürlich, und Herr Jean Taureau hat Recht!“ rief Valgeneuſe, der mit Schrecken dachte, wäre der Coloß derſelben Meinung wie ſein Gefährte, ſo würde er gezwungen, einen Pas zum Vergnügen der zwei Mohicaner zu tanzen.
„Iſt es denn ſo ſchwierig, Muſik zu machen?“


