Teil eines Werkes 
2. Bd. (1856)
Entstehung
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Stille! rief Jean, ehe die erſte Strophe been⸗ digt war.

Warum Stille? fragte Touſſaint.

Weil man hieran ſehr viel Geſchmack in der Hauptſtadt der Auvergne finden mag, während es in Paris und in der Bannmeile durchaus nicht ge⸗ ſchätzt wird.

Das iſt doch ein hübſches Lied*)! ſagte Touſſaint.

Ja, ein anderes iſt mir aber lieber. Ich ziehe zum Beiſpiel das vor, das der Herr Graf ſin⸗ gen wird.

Wie, das, welches ich ſingen werde? rief Lo⸗ rédan.

Allerdings! Sie müſſen hübſche Lieder können, wie mein Freund Touſſaint⸗Louverture ſagt.

Und Jean Taureau lachte mit jenem blödſinnigen Gelächter, das der Vorläufer des Rauſches iſt.

Sie irren ſich, mein Herr, entgegnete kalt Val⸗ geneuſe,ich kann keine.

Sie können nicht einmal ſo ein armſelig' Trink⸗ lied? beharrte Jean Taureau.

Oh! Trinklied oder Eßlied, gleichviel! ſagte Jean Taureau;ich würde lieber eſſen, als trinken, weil ich anfange mehr Hunger, als Durſt zu haben.

Sind wir dabei, Kamerad? fragte Jean Tau⸗ reau, der ſich anſchickte, den Tact mit einer Hand in der andern zu ſchlagen.

Ich ſchwöre Ihnen, daß ich nicht nur kein Lied

*) Vholie chanson.