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„Ah!“ ſagte er,„Sie haben genug getrunken?“
„Ja,“ antwortete Lorédan,„ich habe keinen Durſt mehr.“
„Gut! als ob man nur tränke, ſo lange man Durſt hat. Tränke man nur, ſo lange man Durſt hat, ſo würde man nie mehr als ein paar Flaſchen trinken.“
„Touſſaint,“ ſagte Jean Taureau,„es ſcheint, der Herr kennt das Sprüchwort nicht, ein doch wohl bekanntes Sprüchwort!“
„Welches Sprüchwort?“ fragte Lorédan.
„„Iſt der Wein gezogen, ſo muß man ihn trin⸗ ken...““ Um ſo mehr wenn die Flaſche entpfropft iſte 6
„Nun?“ ſagte Lorédan.
„Nun, Sie müſſen ſie leeren.“
Lorédan reichte ſein Glas dar.
Jean Taureau füllte es.
„Nun Dir,“ ſagte er, indem er den Hals der Flaſche gegen ſeinen Freund wandte, wie ein Artil⸗ leriſt die Mündung einer Kanone gegen den Ort wendet, den er angreifen will.
„Nur immer luſtig zu!“ rief Touſſaint, vergeſſend, er werde, da er nicht an einem ſeiner guten Tage war, der Aufregungen wegen, die er erlitten hatte, durch dieſes letzte Glas Wein das Maß nicht nur voll, ſondern ſogar überſtrömen machen.
Und raſch ſein Glas leerend, ſtimmte er irgend ein Trinklied an, von dem die Anweſenden kein Wort verſtehen konnten, da es in auvergnatiſchem Patois war.
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