Teil eines Werkes 
2. Bd. (1856)
Entstehung
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Wein von unſerem Gewächſe, wenn Sie lieber wollen, mein Freund, ſprach liebreich der junge Mann.

Oh! von unſerem Gewächſe! ſagte Jean Tau⸗ reau,das iſt er, und er ſchämt ſich deſſen nicht.

Ich glaube wohl, verſetzte ſpöttiſch lächelnd Touſſaint⸗Louverture, der im Fluge den Scherz ſei⸗ nes Freundes Jean Taureau aufgriff:er iſt weiß!

Und ich füge bei, fuhr der Zimmermann fort, wenn ich ein Gelübde zu thun habe, ſo iſt es das, nie einen ſchlechteren zu trinken.

Ich thue daſſelbe Gelübde wie mein Freund, ſagte Touſſaint⸗Louverture ſich verbeugend, nicht vor dem Grafen, ſondern vor der Gottheit, an die er ſein Gelübde richtete.

Ich habe zu wenig getrunken, um eine richtige Meinung zu haben, ſprach Herr von Valgeneuſe.

Oh! darauf ſoll es uns nicht ankommen, mein Edelmann, erwiederte Jean Taureau aufſtehend; es ſind noch ein Fünfzig ähnliche Flaſchen im Schranke, wenn Ihnen davon beliebt.

Ich ſehe nur dieſes Mittel, um die paar Stun⸗ den, die wir beiſammen zu bleiben haben, heiter zu⸗ zubringen, ſprach der Gefangene,und iſt dieſe Er⸗ götzlichkeit nach Ihrem Geſchmacke, ſo bin ich Ihr Mann.

Sprechen Sie offenherzig? fragte Jean Tau⸗ reau ſich umwendend.

Sie ſollen ſehen, erwiederte entſchloſſen Herr von Valgeneuſe.

Bravo! rief Touſſaint;das iſt ein Gefange⸗ ner, wie ich die Gefangenen liebe!